Sabine Zimmermann

Mein Name ist Sabine Zimmermann.

 

Diese Informationen über mich und sehr per­sön­liche Hintergründe aus meinen Leben und Erleben habe ich bewusst so offen für dieses Buch verfasst.

 

Ich wurde 1964 geboren. Meine Eltern waren die soge­nannte ‚Kriegs­­generation‘. Diese hat auf­grund ihrer sehr schweren und beeinträchtigten Kindheit, mit viel Entbehrung, Ängsten und auch bleibenden Traumata ein Problem gehabt, Liebe zu zeigen. In unserer Familie gab es einige Kinder­mädchen. Kein Ersatz für Mutter­liebe. Ich begriff erst viele Jahre nach ihrem Tod, warum unsere Mutter so unglücklich und krank war. Es hatte einen karmischen Hinter­grund.

 

Arco war ab meiner Geburt der erste Hund in meinem Leben. An ihn erinnere ich mich nicht mit Details, weil ich damals noch ein Kleinkind war. Dennoch früh prä­gend, denn ich schätze es sehr, einen Hund bei mir zu haben.

 

Viele Erlebnisse, die sich auf Seelenebene aus­wirk­ten, führten da­zu, dass ich mein Herz ver­schloss, ohne es zu bemerken.

 

Enttäuschun­gen in der Kindheit, die ich hier nicht be­schreibe mit Liebe und Res­pekt meinen Eltern gegen­über, Erfahrungen wie Heimweh im Inter­nat nach der Scheidung, führten zum inne­ren Rückzug. Hier begann die Leidenschaft für Pferde …

 

Mit 10 Jahren kam ich ins Internat und war jeden Tag bei ‚meinem‘ Pony, so oft es mir möglich war.

 

Mit meinem heutigen Wissen über das Wesen der Tiere weiß ich, dass ‚Bennie‘, als mein Herz­schmerz-Tröster, viel ausgehalten und soweit mög­lich ausge­glichen hat.

 

Als ich wieder für die letzten drei Schuljahre wieder nach Hause kam, ergänzte uns ‚Bonnie‘, ein Gordon Setter. Ich mochte die Hündin, hatte jedoch keine so tiefe Verbindung wie später mit meinen eigenen Hun­den.

 

Ich komme zurück auf das verschlossene Herz, ein Ab­schotten von und vor Gefühlen, ist eine der trau­rigen Konsequenzen. Ein Schutz­mecha­nismus, den die Kör­per­intelligenz u. a. dann mit Angst vor Nähe, innehat.

 

Ich habe vor vielen Jahren eine Familien­aufstel­lung gemacht.

 

„Du fühlst nichts“, sagte mir der ausführende kom­pe­tente Leiter (von Bert Hellinger ausgebil­det).

 

‚Puuh, schwere Kost‘, dachte ich mir, ‚ich fühle doch normal‘, dachte ich, konnte das nicht deu­ten. Mein Verstand dominierte mich und mein Verhalten da­mals.

 

Und hier kommen meine Tiere ins Spiel, die eine ent­scheidende Verände­rung meines Seins und Herz-Ener­gie möglich machten.

 

Ein Jahr, nachdem ich mich beruflich selbst­ständig ge­macht habe, wurde Neo mein Fell­nasen-Begleiter. Ich wollte schon seit der Inter­nats­zeit später einmal einen Labrador haben. Wie in unserem Buch be­schrie­ben, war er mein ‚Guardian‘ (Begleiter) und ‚Spiritual Tea­cher‘, was mich Madeleine Walker wis­sen ließ. Dieses Ge­schenk war mir nur die ersten zehn Jahre nicht be­wusst, da ich selbst noch gar nicht so weit war, diese spirituelle Seite des Lebens und in mir zu (er)kennen.

 

Die Tiere haben das von Natur aus, sie sind geerdet und verfügen über eine spirituelle Weis­heit, wie die vielen Botschaften und Weis­heiten in diesem Buch bestäti­gen. Insbesondere Pferde, die in der Natur leben, so war es früher …

 

Neo sagte nach seinem Übergang, er sei zu mir ge­kommen, um mich bedingungslose Liebe zu lehren, denn das habe ich nicht ge­kannt. Ein wesentlicher Teil seiner Lebens­aufgabe bei mir.

 

Mein nächster Hund, Jaly, eine Labrador-Hündin wurde von einer Tierschutzorganisation gerettet.

 

Neo hatte mir Jaly für meine Herz­­öffnung ge­schickt. Ihr Knochentumor stellte uns beide vor besondere Heraus­for­derungen. Der Abschied war für uns des­halb schwer. Auf Seelen­ebene haben wir eine innige Verbindung und die bleibt.

 

Nilya, die junge Hündin die ich jetzt habe, schickte Neo mir für Lebensfreude und Leich­tigkeit. Jetzt geht es um eine andere Quali­tät in meinem Leben und Alltag. Auch wenn Heraus­forderungen auftre­ten, dieser Labrador lässt mich dennoch viel lachen und ihre überschäu­mende Energie ist ansteckend. Sie animiert mich ak­tuell, ich möge mehr rausgehen (mit ihr), um mein Licht in die Welt zu tragen.

 

Meine persönliche Entwicklung und Entfaltung be­gann vor allem auf Herzebene. Mein Vater sagte nach seinem Tod, er sei stolz auf mich, ich habe meine eigene Iden­tität gefunden. Ein wich­tiger Punkt, sich selbst zu ken­nen sowie die Stär­ken und Schwächen. Die Frage, ‚wer bin ich‘ beantworten zu können …

 

Die eigene Persönlichkeit und Ausstrahlung, die nach außen wirkt, entsteht und das nicht über Nacht. Heute bin ich zudem sehr em­pathisch und vor allem, wenn es um Tiere geht, spüre ich mit und weine auch mal.

 

Heilung unter­stützende Energiearbeit für Tiere ist mir ein Herzensanliegen. Tierkommunikation zu lernen war eine Folge aus der Zeit mit Neo.

 

Ihm verdanken wir dieses Buch, ur­sprünglich mein Auftrag, der zu einer gemeinsamen Mission für mich und Alexandra wurde.

 

Hermès lehrt mich Freiheit und Mut – und viel mehr. Er kommt aus dem Gestüt Panker in Schleswig-Holstein, riesige Koppeln gibt es dort. Er will Weite um sich, frei sein und keine Zäune und Begren­zun­gen um sich, sagte er Alexandra. Das ist nur bedingt in Ställen umsetz­bar. Ich bin selbst sehr freiheitsliebend, verstehe ihn gut. Da ist noch Luft nach oben … Freiheit als Wert und Wunsch eint uns. Ein Geschenk ist die enge Verbindung, die wir beide haben und das Vertrauen, das er mir schenkt. Pferde sind unser Spiegel und ganz be­sondere Be­gleiter.

 

Eine schöne Herausforderung und das Lehren und Lernen hört nie auf. Die Gabe der Pferde, Menschen bis auf die Seelenebene zu erkennen, macht sie zu wert­vollen Lehrmeistern.

 

Vor vielen Jahren hat mir eine Astro­login gesagt, ich würde später in meinem Leben etwas Heilen­des als meine Berufung machen. Das ist zirka 20 Jahre später so gekommen: Als Achtsamkeits- und Mentaltraine­rin, auch mit Pferdebegleitung, unterstütze ich Men­schen. Bei Alexandra Rieger mache ich eine Ausbil­dung zur Raid­ho-Traine­rin. Pferde sind dabei sehr wichtig – als Coach!

 

Alexandra lehrt uns auch schamanische Weishei­ten und viel über die Pferde und ihre Seele. Mein Pferd liebt es, mein Co-Coach zu sein. Meine eigenen Er­fahrungen, gewonnene Le­bens­­weis­heit, viele Er­kennt­nisse, Krisen zu überstehen und daran zu wach­sen, als auch das Wissen um die Bedeutung von Erdung und Anbin­dung brin­ge ich beim Mentoring mit. Die eigenen Werte zu erken­nen und sich selbst treuzubleiben, das ist ein Teil meiner Lebens­philo­sophie. Die eigene Herzintelligenz zu entdecken und zu nut­zen, ist ein Geschenk, das jeder Mensch annehmen kann. So war mein Weg und diese Reise – mit meinen Tieren als Unterstützer – und sie ist noch nicht zu Ende.

 

www.sabinezimmermann.eu

 

 

Höchstetter / Zimmermann: Gebt uns eure Stimme - ISBN: 978-3-96753-259-3 - Hardcover

Leseprobe

 

ISBN: 978-3-96753-259-3

Autor: Höchstetter / Zimmermann

Titel: Gebt uns eure Stimme

Seiten: 205

Hardcover

 

19,80 €

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